Die Digitalisierung ist für uns alle Neuland

Oder anders gefragt: googlen Sie?

Erinnern Sie sich noch an die Aussage, die Angela Merkel im Rahmen eines Besuches von Barack Obama bezüglich des Internets im Jahr 2013 traf? Und was wurde nicht alles darüber gebloggt, gepostet und gehashtagt. Kaum jemand, der sich nicht darüber ausließ oder im Freundes- und Verwandtenkreis diese Aussage erneut zitierte. Neuland für eine seit der Kommerzialisierung mehr als 20 Jahre alte Technologie?
Wohl eher nicht, stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter ist seit mehr als 20 Jahren in einem Unternehmen tätig – Sie würden kaum sagen „Der kennt sich hier noch nicht richtig aus“ oder „Der ist ja noch recht frisch hier“.
Oder vielleicht „schon wieder“ Neuland? Plötzlich wissen Kühlschränke, wann sie leer sind, Ihre neue Armbanduhr misst Ihren Puls und sendet die Auswertung womöglich direkt noch an Ihren Hausarzt, während Sie über Ihr Smartphone schon mal eine angenehme Temperatur für daheim eingestellt haben. „Internet of Things“ und „Smart Homes“, ermöglicht durch das Internet, aber bei weitem nicht seit 20 Jahren am Markt. Digitale Transformation – das ist das Stichwort, um das sich in letzter Zeit alles dreht, Kommunikation und stetiger Austausch, möglichst einfach, möglichst automatisch, möglichst digital.
Und Firmen und Unternehmen, die sollten sich bestenfalls auch „digital transformieren“. Und warum auch nicht? – Ist ja schließlich in aller Munde, es erhöht die Konkurrenzfähigkeit, stärkt den Marktanteil, entlastet die Mitarbeiter, spart Kosten ein und steigert die Flexibilität – ja, dann bitte! Immer her damit!
Ja – und nun? Und wie geht das? Mit wem kann ich mich darüber austauschen? Wer bietet „Digitale Transformation“ an? Wie geht Digitalisierung überhaupt und ab wann ist Digitalisierung überhaupt Digitalisierung? Sind Computer und E-Mail nicht schon digital genug? Und sollte sich auch der mittelständische Handwerksbetrieb mit 20 Mitarbeitern digital wandeln oder doch nur das börsennotierte Unternehmen mit mehreren tausend Arbeitnehmern?

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Keine Berührungsängste – alles wie immer

Antworten auf diese Fragen bietet ironischerweise das digitale Medium „Internetsuchmaschine“. Und sofern Sie nicht gerade mit einer kompletten Zweigstellenbelegschaft vor dem Bildschirm sitzen und als Team gemeinschaftlich die Ergebnisse durchforsten, werden Sie feststellen: Selbst als Einzelperson profitiert man bereits von den Vorzügen eines digitalen Mediums. Und viel Arbeit wurde dadurch auch abgenommen. Sie sind nicht vor die Tür gegangen und haben Passanten wahllos nach Hilfe gefragt oder haben eine Zeitungsannonce aufgegeben oder eine Flugblattkampagne gestartet. Browser an, Suchmaschine aufrufen, Begriff eintippen, Ergebnisse erhalten – gewohnt, alltäglich, schnell – digital. Sie erwarten schnelle Antworten – Sie erhalten schnelle Antworten.
Stimmt nicht ganz. Nicht nur Sie. Jede Person, die sich informieren möchte, die nach Details recherchiert, die auf Fragen Antworten sucht oder sich schlichtweg eigenständig weiterbilden möchte, greift auf dieses Medium zu und nutzt es individuell zum eigenen Mehrwert – mit hoher Aussicht auf Erfolg.
Und lassen Sie mich raten: Vollkommen egal, wie Ihre persönliche Einstellung gegenüber Computern, dem Internet oder der heutigen digitalen Gesellschaft sein mag – genauso, wie Ihr Wohnzimmer daheim auf Ihre Informationsquelle Fernseher ausgerichtet ist, so wird als Ihre Webbrowserstartseite ebenfalls eine Suchmaschine eingestellt sein.
Da Ihnen die Vorzüge solcher Instrumente bekannt sind – könnten Sie überhaupt noch auf diese verzichten? Würden Sie noch auf Schreibmaschinen schreiben, obwohl es bereits Computer gäbe? Würden Sie unterwegs Münzfernsprecher bedienen, obwohl das Mobiltelefon bereits erfunden wurde?

Nicht neu – lediglich aktuell

An dieser Stelle schlage ich die Brücke zum „Neuland“ – der digitalen Transformation. Neuland? Bei weitem nicht, wie der interessante Blog von Prof. Dr. Heike Simmet veranschaulicht. Das Thema der Digitalisierung von Unternehmen steckt bei Weitem nicht mehr in den Kinderschuhen, ist aber stärker im Medienfokus als je zuvor. Und nicht selten liest man in Medienberichten davon, dass der digitale Wandel in Deutschland verschlafen wird, der Wandel angegangen werden muss und ganze Wirtschaftzweige sich neu erfinden müssen – eventuell nicht ganz zu unrecht, gilt Deutschland doch mehr als Land des Fleißes, der Pünktlichkeit und Ingenieurskunst, weniger der digitalen Vorreiterschaft.
Dabei steckt in eben jenem Thema so viel Mehrwert. Schnellere Kommunikation, bessere Datenwiederfindung, vereinfachte Teamstrukturen, erhöhte Nähe zum Kunden oder Prozessoptimierung, um nur an der Oberfläche der Vorteile zu kratzen. Die Gelegenheit der Transformation zeitnahe nutzen und wahrnehmen, anstatt Jahre später der verpassten Chance nachzutrauern.
Die Hürde zur Digitalisierung mag gegeben sein – Neuland halt. Doch einmal überwunden offenbaren sich mit ihr neue Möglichkeiten, Chancen und Ausblicke.

Oder wie suchen Sie heutzutage im Internet?

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