Vom Handwerk zum Start-Up

Unser Head of Sales Jacqueline Onnebrink

Im ersten Teil der KIVI Teampräsentation haben wir bereits Daniel vorgestellt, unseren Head of IT. Wir berichteten über seine Anfänge in der Informatik und wie er dazu kam, KIVI zu entwickeln und KIVI.one zu gründen. In diesem Beitrag wenden wir uns unserem Head of Sales, Jacqueline Onnebrink, zu und berichten von ihrem Weg zu unserem Start-Up.

KIVI.one Feverstraße 52 58285 Gevelsberg
Jacqueline Onnebrink

Aller Anfang ist schwer

Ach ja, die Schulzeit. Da mussten wir alle mal durch, Jacqueline ging es da nicht anders. Sie besuchte die St.-Ursula Mädchenrealschule (ja, damals war das noch so) in Dorsten und erhielt 2003 ihre mittlere Reife. Aber gereicht hat Ihr das nicht, ein Fachabitur sollte her. Mit Menschen konnte Sie schon immer, angefangen bei den ganz kleinen. Während eines Schulpraktikums erhielt sie bereits Eindrücke in den Berufsalltag von Erziehern. Ihre erste berufliche Station nach der Schule sollte also eine Kindertagesstätte sein. 3 Tage in der Woche arbeiten, 2 Tage Berufsschule, das Ganze 2 Jahre lang, soweit der Plan. Doch auch ein Fachabitur wäre kein sicherer Garant für einen Ausbildungsplatz. Der Job ist prima, das Kollegium stimmt auch, viel Abwechslung und jeden Tag neue Aufgaben – aber keiner, der die eigene Wohnung bezahlt. Und auf einmal erscheinen 2 weitere Bildungsjahre ohne Einkommen wie eine Ewigkeit. Doch hier sollte der Zufall seine Hände mit im Spiel haben.

Es ergab sich, dass die Mutter von zwei Schützlingen Jacquelines einen eigenen Firseurbetrieb leitete und händeringend eine Auszubildende zur Verstärkung suchte. Das Angebot stand, sie entschied sich für die direkte Ausbildung und begann einen neuen Lebensabschnitt. Die Vorzüge, die ihr in der KITA gefielen, wurden beibehalten. Sie hatte nach wie vor Kontakt zu Menschen und konnte sich austauschen. Doch hier entdeckte Sie einen weiteren Arbeitsaspekt, den Sie vorher nie kennenlernte – und der sie von da an immer begleiten sollte – der Vertrieb. Klar, erstmal nichts Wildes, hier eine Zusatzleistung, da ein Pflegeprodukt. Aber unter dem Strich ging es um Eines – Überzeugen! Und sie wusste, da geht noch viel mehr!

Sales sells

Und es sollte noch viel mehr gehen. Doch als Stylistin liegt der Schwerpunkt eher in der Dienstleistung, weniger im Vertrieb und so beschloss Jacqueline, nach Ihrer Ausbildung eine kaufmännische Karriere einzuschlagen. Eine neue Herausforderung mit neuen Möglichkeiten und neuen Perspektiven. Viele in ihrem Bekanntenkreis waren im Versicherungsgeschäft tätig. Kein leichter Job, zugegeben, aber mit der nötigen Sorgfalt und dem entsprechenden Fleiß sehr vielversprechend, lohnenswert und zukunftsorientiert. Das überzeugte. Und der abverlangte Fleiß ließ nicht lange auf sich warten. Erneut bewerben, schriftliche Tests, mündliche Tests, weitere Einladungen, weitere Tests, in die engere Auswahl genommen, geschafft. Doch 2 weitere Ausbildungsjahre sollten bevorstehen. 2 Jahre in denen parallel geschult, gelernt und gearbeitet wurde. Kunden mussten betreut, Gesetze angeeignet und Ziele erfüllt werden.

Und lohnenswert war es. Nach wie vor darf Jacqueline sich IHK geprüfte Versicherungsfachfrau nennen. Und mit einer zwischenzeitlichen Auszeichnung als eine der 40 besten Junior Sales Partner deutschlandweit auch als ziemlich gute. Dieser Berufung ging sie mehrere Jahre nach, doch abermals führte eine weitere Begegnung zu beruflichen Änderungen.

Damals…

Es war 2014 als Daniel erstmalig Jacqueline von seiner Idee berichtete. Es gehe um eine Software zur Verbesserung der Kommunikation von Firmen. Diese sei bereits marktreif und man suche in seiner Firma derzeit nach geeigneten Vertriebsleuten, die diese entsprechend veröffentlichten und Unternehmen vorstellen. Potenzial gebe es genug, erste Gespräche mit Interessenten verliefen äußerst zufriedenstellend und nun sei der Zeitpunkt gekommen, die Idee einer breiteren Masse vorzustellen – klar, dass Jacqueline sofort Feuer und Flamme war. Als weitere Unterstützung wurde ich darüberhinaus ins Boot geholt und das Team stand.

Wir begannen mit Vertriebs- und Marketingstrategien und veröffentlichten eine eigene Homepage. Wir entwarfen Werbematerialien und Broschüren, akquirierten Damen zur Erleichterung der telefonischen Kaltakquise, erarbeiteten einen Vertriebs- und Telefonleitfaden und organisierten eigene Events. Alles war perfekt und sehr vielversprechend.

Allerdings ergaben sich nach einiger Zeit Meinungverschiedenheiten mit der Geschäftsführung und unser Projekt war kurz davor zu scheitern, noch bevor es richtig begann. Alles sah danach aus, dass wir Daniels Idee nicht umsetzen konnten – bis wir ein zweites Mal hingeguckt haben.

…und Heute

Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen, wir schreiben das Jahr 2016 und wir sind erfolgreich als KIVI.one an den Start gegangen. Nur wir, nur unsere Ideen, nur unsere Vorstellungen, nur unsere Strategien und Vorgehensweisen – und wir könnten derzeit zufriedener nicht sein! Alle zogen an einem Strang um unser Projekt auf die Beine zu stellen. Daniel programmierte, Jacqueline testete und führte Gespräche mit Banken, Juristen und Versicherungen.

Nach wie vor gilt sie als unsere treibende Kraft in Sachen Terminabsprachen und Organisation und weiß sich uns gegenüber hartnäckig durchzusetzen. Sie hat es aber auch nicht leicht mit zwei Männern (wir mit einer Frau allerdings auch nicht).

In einem der nächsten Blogbeiträge werde ich (Marco) mich Ihnen als letztes Gründungsmitglied von KIVI.one genauer vorstellen.

PS: Jacqueline hat heute Geburtstag ;). Auch an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch von uns, lass es Dir gut gehen und auf eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft!

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